Netzwerk informelle Kompetenzen

 

Das Lernen außerhalb von schulischen Bezügen rückt zunehmend in den Blickwinkel der deutschen und europäischen Bildungspolitik. Wie lernen Jugendliche in Bereichen, in denen das Lernen nicht angeordnet ist? Was lernen sie und wie können diese Fähigkeiten und Kompetenzen sichtbar gemacht werden?

Die Wahrnehmung und Anerkennung informellen Lernens kann dazu beitragen, Motivation und Interesse der Jugendlichen an formellen Bildungsprozessen zu wecken und diese erfolgreicher zu gestalten. Im Rahmen des ICOVET-Projektes wurden Instrumente entwickelt, mit denen diese „verdeckt" erworbenen Kompetenzen sichtbar gemacht sowie Strategien entwickelt werden, die Kompetenzen für die berufliche Integration von Jugendlichen zu nutzen. Es wurden u.a. ein Interviewverfahren zur Erfassung von Fähigkeiten und Kompetenzen, ein Handbuch und ein Fortbildungskonzept erarbeitet, was in ICONET weiterentwickelt und verstärkt in die Fördersysteme transferiert werden sollte. ICONET ist ein Innovationstransferprojekt, welches über das Programm LEONARDO DA VINCI der Europäischen Kommission gefördert wurde. Am Projekt beteiligten sich elf Partner aus sieben europäischen Ländern.

Projektinfo

Anlage des Projektes

Am Projekt waren elf Partner aus sieben europäischen Ländern beteiligt:

  • Deutsches Jugendinstitut, München, DE
  • pw praxis und wissenschaft projekt gmbh, DE
  • Academus - Consultadoria, Formação e Investigação, Lda, Évora, PT
  • Chance B - GmbH, Gleisdorf/Steiermark, AT
  • Federation of Industrial Workers' Unions, Athen, GRIDEC S.A., Piraeus, GR
  • Institut Social Lille Vauban Universite Catholique de Lille, FR
  • Institutuul de Educatei, Bukarest, RO
  • Pontydysgu, Pontypridd, UK
  • Rumänisches Justizministerium - Nationale Strafvollzugsbehörde, Bukarest, RO
  • University of Salford, UK