The value of work for the individual position on the labour market

 

Vor dem Hintergrund der andauernden wirtschaftlichen Krise in weiten Teilen Europas haben viele Staaten umfangreiche Haushaltskürzungen beschlossen. Hiervon betroffen sind insbesondere Arbeitnehmer im öffentlichen Sektor, in der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheits- und Bildungsbereich. Am meisten gefährdet sind jedoch Arbeitnehmer mit niedriger oder mittlerer Qualifikation, aber auch Seiteneinstieger und Personen, die fachfremd beschäftigt werden. Allerdings haben viele dieser Arbeitnehmer im Laufe der Zeit fachliche Kompetenzen erworben, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Ziel des Projekts VOW+IPLM ist es, „best practices" in der Feststellung solcher nicht-formaler und informeller Kompetenzen zu ermitteln und zwischen den teilnehmenden Ländern auszutauschen. Es wird davon ausgegangen, dass bestehende Verfahren auf diesem Weg verbessert werden können und insgesamt die Qualität der beruflichen Bildungssysteme in Europa erhöht werden kann. Darüber hinaus besteht die Aufgabe der Projektpartnerschaft darin, den auf Kompetenzstandards basierenden Validierungsansatz des Vorgängerprojekts VoW (The Value of Work) im Hinblick auf bestehende „best practices" weiterzuentwickeln, und an die Erfordernisse in den teilnehmenden Ländern anzupassen. Zusätzlich werden die Projektpartner eine virtuelle Plattform zur Validierung non-formaler und informeller Kompetenzen entwickeln.

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Wesentliche Ergebnisse sind:

  • Ein Good-Practice-Guide zur Validierung von Kompetenzen, die im Rahmen beruflicher Tätigkeit bzw. am Arbeitsplatz erworben wurden,
  • Eine innovative Validierungsmethode, die es ermöglichen soll, die ermittelten Kompetenzen mit beruflichen Kompetenzstandards zu vergleichen, und so berufs- und arbeitsmarktrelevante Kompetenzprofile zu erstellen,
  • E-Tools, die den Prozeß der Kompetenzfeststellung und die Erstellung von Kompetenzprofilen unterstützen sollen.

Die Partnerschaft umfasst Organisationen aus 5 EU-Ländern und 2 Ländern mit EU-Beitrittsstatus. Das Projekt wird koordiniert von INCSMPS, dem nationalen Institut für Arbeitsmarkt- und Sozialforschung, Rumänien.

  • INCSMPS, Rumänien
  • pw praxis und wissenschaft, Ingolstadt
  • INVESLAN, Spanien
  • MISTIA, Polen
  • POINT, Türkei
  • Educational Training Centre for Public Employees, Island