Capitalization & Evaluation Research Network

Veröffentlicht in Evaluation und Qualitätsmanagement

 

Ziel des im Rahmen des europäischen Berufsbildungsprogramms Leonardo da Vinci geförderten transnationalen Netzwerks war die Entwicklung eines europäischen Evaluationsansatzes, der einen effektiveren Transfer der Ergebnisse aus europäischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in die nationalen Regelsysteme sowie eine zeitnahe Rückführung in die europapolitische Diskussion und Programmplanung gewährleisten sollte. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Projektes ein europaweites Experten-Netzwerk (Capitalization & Evaluation Research Network) aufgebaut.

Der Evaluationsansatz des CERN-Netzwerks zeichnet sich durch folgende Gesichtspunkte aus:

Evaluation wird verstanden als strukturierte und planmässige Intervention in projektbezogene Planungs-, Umsetzungs- und Reflexionsprozesse. Das wesentliche Ziel besteht dabei darin, zusammen mit den beteiligten Projektakteuren Projektprozesse zu reflektieren, alternative Deutungen und Interpretationen auszuarbeiten, gewohnte Annahmen und Handlungsroutinen kritisch in Frage zu stellen sowie Bildungsverantwortliche in Bezug auf die Bewertung von Projekten und Programminitiativen zu unterstützen. Der CERN-Ansatz versteht sich so gesehen als diagnostischer und entwicklungsbezogener Prozeß, der darauf zielt kollektive Lernprozesse in Gang zu setzen sowie die Nachhaltigkeit und Qualität von Entwicklungsprozessen zu befördern.

Das Projekt wurde im Rahmen des Europäischen Berufsbildungsprogramms Leonardo da Vinci durchgeführt und durch die Europäische Union finanziell unterstützt. Beteiligt waren folgende Organisationen:

  • IAGO Leeds, Großbritannien
  • pw praxis und wissenschaft, Ingolstadt
  • CRED Centre for Research and Education Development, Großbritannien
  • Team Support Training, Großbritannien
  • Academus Consultadoria Formacao e Investigacao, Portugal
  • Navreme Knowledge Development, Österreich
  • IDEC, Griechenland
  • CESI Centre d'Etudes Superieurs Industrielles, Frankreich
  • STOAS Research, Niederlande
  • NEXUS Research Cooperative, Irland
  • Leeds Metropolitan University, Großbritannien
  • Work Research Centre University Tampere, Finnland